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 25.05.2012         Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchtipps Bestseller   
Wladimir Lortschenkow - Milch und Honig Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchneuerscheinungen Bestseller Literatur

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Erschienen
09 / 2011
Kurze
Buchvorstellung
(Verlagsinfo)
- Milch und Honig

Die Bewohner des Dorfes Larga in Moldau haben einen Traum: Italien.

Ihr Heimatland Moldau zählt zu den ärmsten Ländern Europas; Italien scheint dagegen wie das Paradies auf Erden. Leider ist der offizielle Weg dorthin versperrt. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Serafim lebt zwanzig Jahre von Wasser und Brot, um sich auf das Erlernen der italienischen Sprache zu konzentrieren. Allerdings hat er niemanden, an dem er seine Kenntnisse überprüfen könnte. Der Traktorist Wassili hingegen bezweifelt die Existenz des sagenumwobenen Italien, bis ihn Serafim eines Tages überredet, seinen Traktor flugtauglich zu machen, um endlich aus Moldau zu entkommen. Und während Serafim und Wassili beginnen, das

unwahrscheinlichste aller Luftfahrschiffe zu konstruieren, hält es selbst der Präsident von Moldau in seinem eigenen Land nicht mehr aus: Er fingiert einen Flugzeugabsturz, um mit dem Fallschirm über Italien abzuspringen und als Pizzabäcker endlich ein Leben in Würde und Wohlstand zu führen.

Waldimir Lortschenkow erzählt eine wahnwitzige Geschichte von Grenzwächtern und Gastarbeitern, von Traum und Elend, Armut und Reichtum und von der Doppelmoral der Diplomatie: »Ein fröhlich-durchgeknalltes Porträt des dunkelsten Winkels der ehemaligen Sowjetunion.«
Vedomosti

Atrium
Broschur Dt. Erstausgabe
336 Seiten
€ 18,00
 
Autor / Autorin:
Wladimir Lortschenkow, Jahrgang 1979, ist Autor und Journalist und hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, darunter den Russischen Literaturpreis für Milch und Honig.

Er lebt mit seiner Familie in Chisinâu und sagt über sich selbst: »Mit zwei Dingen ist bei mir immer zu rechnen: Bücher und Unannehmlichkeiten. Ich schreibe viel und glaube an Gott. Manchmal ist er sauer auf mich, und dann höre ich auf, an ihn zu glauben. Gewöhnlich versöhnen wir uns zu Weihnachten wieder.«

 
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