Ein abgetakelter Rockstar, ein undurchschaubarer Geschäftsmann und ein unsichtbares Modelabel:
Sie alle sind verstrickt in ein unentwirrbares Geflecht gegenseitiger Verdächtigungen und Intrigen. Wieder einmal gelingt Gibsonein furioser Wirtschafts-Thriller. In einer Welt, inder Gut und Böse nicht zu unterscheiden sind.
Hollis Henry bekommt einen neuen Auftrag. Gemeinsam mit einem Junkie soll sie ein Underground-Label ausspionieren.
Es geht um vielmehr als einzigartig geschnittene Hosen im Militarylook: Für eine Ausschreibung der amerikanischen Armee soll ein Konkurrent ausgeschaltet werden. Am besten ist es, niemandem zu trauen, vor allemnicht seinem eigenen Auftraggeber.
Es gibt wohl kaum einen Autor in unserer
globalisierten Welt, der Verschwörungstheorien so spannend erzählt wie William Gibson. Mit»Systemneustart« setzt er einen furiosen Schlusspunkt unter diebeiden Vorgängerromane »Mustererkennung« und »Quellcode«.
Mit 19 wanderte er nach Kanada aus, um der Einziehung zum Vietnam-Krieg zu entgehen. 1972 ließ er sich in Vancouver nieder, wo er noch heute mit seiner Frau und zwei Kindern lebt. Bekannt wurde er mit seinem 1984 erschienen Roman Neuromancer, der in diesem Jahr alle gängigen SF-Preise erhielt: den Philip K. Dick Award, Nebula Award, Locus Award sowie den Hugo Award. In diesem Buch prägte er unter anderem den Begriff Cyberspace, der noch immer häufig für elektronische Netze wie das WWW verwendet wird, sowie das Subgenre des Cyberpunk und den Begriff der Matrix, welche durch ein globales Informationsnetzwerk gebildet wird, das den Cyberspace ermöglicht.
Mit seinem Roman »Pattern recognition« (auf Deutsch: »Mustererkennung«) legte Gibson seinen ersten zeitkritischen Gegenwartsroman vor. »Quellcode« (»Spook Country«) ist eine würdige Fortsetzung. »Systemneustart« ist sein zehnter Roman.
Hallie Ephron:
Angst ist dein Tod
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