Ein Sohn begibt sich nach dem Tod seines Vaters auf dessen Spuren nach Berlin.
Dort nämlich hatte sein Vater als junger Soldat während des Zweiten Weltkriegs eine Liebesbeziehung zu einer Frau, von der niemand in der Familie bislang wusste. Tatsächlich gelingt es ihm, die Frau ausfindig zu machen. Er trifft sie – und kommt seinem Vater näher als je zuvor.
Berührend und einfühlsam beschreibt Sepp Mall eine Liebe, die den Tod überwindet, und eine Familiengeschichte zwischen Südtirol und dem Berlin von damals und heute. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in die innere Welt einer Figur, die sich hartnäckig dagegen wehrt, dass der Tod eines Menschen seine Auslöschung bedeutet.
Schreibt seit 1971 Lyrik, Prosa und Hörspiele. Preise für Lyrik bei Wettbewerben des Südtiroler Künstlerbundes 1977 und 1981, der Stadt Innsbruck 1990 und dem Meraner Lyrikpreis 1996; Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften und im Hörfunk, u.a.: „Inferno Solitario“. Drei Hörstücke und ein Theatertext (Skarabæus 2002), „Aus der neuen Welt“. Erzählungen von jungen AutorInnen aus Südtirol (Hrsg., Skarabæus 2004), „Über beide Ohren“. Jugendliche schreiben Hörspiele (Hrsg., Skarabæus 2007). Bei Haymon: „Läufer im Park“. Gedichte (1992), „Verwachsene Wege“. Erzählung (1993), „Brüder“. Erzählung (1996), „Landschaft mit Tieren unter Sträuchern hingeduckt“. Gedichte (1998), „Wundränder“. Roman (2004, HAYMONtb 2011), „Wo ist dein Haus“. Gedichte (2007).
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
sf magazin lebt von Werbung. Sie haben keine Berechtigung, diese Site mit eingeschaltetem Ad-Blocker (Werbeblocker) zu surfen!
>>> Mehr Info ...