Vom Verlust der Erinnerung: mutig und mitfühlend
Ein Haus, ganz aus Glas, inmitten der Moorlandschaft von Lincolnshire, das war Jakes lebenslanger Traum. Doch es kam anders: Einzig für das örtliche Gefängnisgebäude ist der Architekt bekannt – und dort sitzt nun sein Sohn Henry ein. Doch Jake weiß nicht mehr, warum Henry verurteilt wurde, noch kann er sich erinnern, was mit seiner Tochter oder seiner Frau passiert ist. Bilder aus der Kindheit und den ersten glücklichen Ehejahren tauchen auf, aber sie werden zunehmend widersprüchlich. Ein Effekt, so faszinierend und verwirrend wie der Blick durch ein Kaleidoskop.
Mit großer Sprachmacht zeichnet Samantha Harvey das bewegende Porträt eines
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Mannes, der darum kämpft, seine Vergangenheit und sein Ich zu bewahren, gekleidet in eindringliche Bilder voller Poesie.
Sie hat Philosophie studiert und ist Mitbegründerin einer wohltätigen Umweltorganisation. Tage der Verwilderung, ihr erster Roman, wurde mit dem Betty Trask Award und dem AMI Literature Award ausgezeichnet und mehrfach nominiert, u.a. für den renommierten Booker-Preis. Das US-Magazin Harper’s Bazar kürte Harvey zu einer der „Women to Watch in 2009“.
Martin Amis:
Die schwangere Witwe
Hanser, Festeinband
Shumeet Baluja:
Silicon Jungle
suhrkamp nova, Broschur
Moti Kfir, Ram Oren:
Sylvia Rafael. Mossad Agentin
Arche, Festeinband
Martin Amis:
1999
Rowohlt, Festeinband
Sorj Chalandon:
Die Legende unserer Väter
dtv premium, Broschur
Douglas Coupland:
Eleanor Rigby
Hoffmann und Campe, Festeinband
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