Richard Powers arbeitete als Programmierer in den Docks von Boston. Während der Nachtschicht las er Thomas Manns »Zauberberg«.
Als er im Museum die berühmte Fotografie des Kölner August Sanders von drei jungen Männer aus dem Jahr 1914 entdeckt, denkt er, dem Jahrhundert in die Augen zu schauen. Der Erzähler Richard Powers war geboren.
Der Held in Powers Geschichte ist ebenso von Sanders Fotografie in Bann gezogen. Fieberhaft recherchiert er die Hintergründe der Bildes, bis die drei Bauern aus dem Westerwald ihre Lebensgeschichten erzählen: vom Verschwinden und vom Überleben im Ersten Weltkrieg, und von der fast unmöglichen Wende zum Glück, als sich der Weg des einen mit der
Biographie von Henry Ford, dem großen Erfinder und Autobauer, kreuzt.
Auf sein Debüt ›Drei Bauern auf dem Weg zum Tanz‹ folgten neun weitere Romane. Sie wurden Bestseller, wie ›Der Klang der Zeit‹, und mehrfach preisgekrönt. Zuletzt erhielt Powers den ›National Book Award‹ für ›Das Echo der Erinnerung‹. Im ›Das größere Glück‹ erzählt er von den Möglichkeiten und Abgründen der Genforschung.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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