Wir schauen in unsere Gene wie in die Kristallkugel der Wahrheit.
Alles glauben wir dort zu erkennen. Aber wir zahlen einen Preis. Die Angst vor einer angeborenen Neigung zu Depression oder Alzheimer würde unser Leben vergiften. Keine Zukunft, die wir in den Genen lesen, kann dies wettmachen.
Richard Powers arbeitete an seinem Roman über das »Glücks-Gen«, als er die Chance erhielt, der neunte Mensch auf der Erde zu werden, dessen Genom vollständig entschlüsselt wird. Er zögerte lange, aber die Neugier siegte. Powers flog nach Boston, traf die Forscher und Macher der neuen Industrie, lernte den komplizierten Prozess der Entschlüsselung kennen. Schließlich hielt er einen USB-Stick in
Händen mit der Wahrheit. Näher kam noch nie ein Schriftsteller dieser Welt, und genauer konnte uns noch nie jemand davon erzählen, wie wir in Zukunft mit unseren Genen leben.
Auf sein Debüt ›Drei Bauern auf dem Weg zum Tanz‹ folgten neun weitere Romane. Sie wurden Bestseller, wie ›Der Klang der Zeit‹, und mehrfach preisgekrönt. Zuletzt erhielt Powers den ›National Book Award‹ für ›Das Echo der Erinnerung‹. Im ›Das größere Glück‹ erzählt er von den Möglichkeiten und Abgründen der Genforschung.
Manfred Allié, übersetzt seit zwanzig Jahren Literatur, darunter neben Richard Powers und Joseph O‘Connor Werke von Reif Larsen, Anthony McCarten, Scott Bradfield, Yann Martel, Patrick Leigh Fermor und Joseph Conrad.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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