Islamische Republik, Gottesstaat, Atommacht – im Westen kennt man den Iran vornehmlich unter Schlagwörtern.
Doch dieses widersprüchliche Land ist mehr als politische Unterdrückung, Rückständigkeit und Fanatismus. Das Selbstverständnis der heutigen Iraner ist weltoffen, modern und aufgeschlossen. Die jungen Frauen kommen der Kopftuchpflicht mit ironischer Distanz und modischem Selbstbewusstsein nach. Das Bildungsniveau ist – zumindest in den Städten – hoch. Eine wissbegierige Jugend rappt auf Persisch, geht auf Partys und ist nicht zuletzt bereit, für ihre Rechte zu kämpfen, wie durch die Proteste gegen die Präsidentschaftswahl im Juni 2009 auf eindrückliche Weise sichtbar wurde.
Parsua
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Bashi berichtet jenseits politischer Vorurteile und westlicher Klischees vom täglichen Leben in Teheran zwischen Unterdrückung und Freiheit, erzählt von Hoffnung, Angst und einem unbeugsamen Willen zur Veränderung.
Sie studierte von 1984 bis 1989 Grafikdesign und machte sich anschliessend als Grafikerin selbständig. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. 1999 veröffentlichte sie ihr erstes illustriertes Kinderbuch. Im selben Jahr wurde sie bei einem Modewettbewerb ausgezeichnet. 2004 verliess sie den Iran und lebt seitdem als Grafikerin in der Schweiz.
Martin Amis:
Die schwangere Witwe
Hanser, Festeinband
Shumeet Baluja:
Silicon Jungle
suhrkamp nova, Broschur
Moti Kfir, Ram Oren:
Sylvia Rafael. Mossad Agentin
Arche, Festeinband
Martin Amis:
1999
Rowohlt, Festeinband
Sorj Chalandon:
Die Legende unserer Väter
dtv premium, Broschur
Douglas Coupland:
Eleanor Rigby
Hoffmann und Campe, Festeinband
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