"Wenn ich danach gefragt werde, sage ich manchmal, dass dieses Buch von Folter handelt. Und dann herrscht meistens Stille, als hätte ich einen Stein in einen tiefen, tiefen Brunnen geworfen."
Nick Flynn
Nick Flynn hält das Ultraschallfoto seiner ungeborenen Tochter in Händen. Ein Bild, das ihm nicht nur die Welt zum Leuchten bringt, sondern auch seine Sinne schärft sowohl für das Schöne wie auch das Böse unter der Sonne. Dann, auf der Fahrt nach Hause, ist im Autoradio die Rede von ganz anderen, ungeheuerlichen Bildern, die im Irak aufgenommen wurden. Von einer jungen Amerikanerin, die in einem Gefängnis einen Mann an einer Leine führt. Später, im Fernsehen, werden diese Bilder
sichtbar. Und mit einem Schlag wird Nick Flynn bewusst, dass sich mitten in der Welt, in die seine Tochter geboren werden soll, ein unfassbarer Abgrund geöffnet hat.
Wie schon in Bullshit Nights, der aufsehenerregenden Geschichte mit seinem Vater, erweist sich Nick Flynn in Das Ticken ist die Bombe abermals als sprachmächtiger Zeuge all jener, die vom Weg abgekommen sind und etabliert sich damit endgültig als aufwühlendste Stimme der jungen amerikanischen Literatur.
"Nick Flynn: Wahrhaftig und großartig."
Süddeutsche Zeitung
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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