Die Leiche des philippinischen Exilschriftstellers Crispin Salvador wird eines Tages aus dem New Yorker Hudson River gefischt.
War es Mord oder Selbstmord? Dieser Vorfall und die Suche nach einem verschwundenen Manuskript setzen eine atemberaubende Spurenjagd in Gang.
Crispin Salvador ist tot. Das Manuskript des großen Enthüllungsromans, in dem er die historischen Verbrechen der herrschenden philippinischen Familien schildern wollte, ist verschwunden.
Miguel, Salvadors strebsamer Schüler und der einzig verbliebene Freund, macht sich daran, das Leben seines Mentors aus dessen Romanen, Interviews und Artikeln zu rekonstruieren. Fragmente werden zu Mustern und Geschichten, das Ganze wächst sich zu einem wahren Epos
aus. Als Miguel zu Recherchezwecken in sein Heimatland zurückkehrt, wird ihm deutlich, dass er auch auf den Spuren seiner eigenen Geschichte wandelt.
»Die Erleuchteten« erzählt fantasievoll und mit literarischem Witz von einer aus den Fugen geratenen postkolonialen Welt.
Neben journalistischen Tätigkeiten für Zeitungen wie den »New Yorker« oder »Esquire« schrieb er Gedichte und Kurzgeschichten. »Die Erleuchteten« ist Syjucos Debütroman und gewann 2008 den Asia Booker Literaturpreis für das beste englischsprachige Buch.
Miguel Syjuco lebt in Montreal.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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