Johanna di Napoli, die unangepasste ›Quotenfrau‹ der Zürcher Stadtpolizei, kämpft gegen eine akute Sinnkrise:
zu viel Alkohol, zu viele One-Night-Stands und ein drohendes Disziplinarverfahren wegen Amtsmissbrauchs. Beruflich aufs Abstellgleis geschoben, soll sie der undankbaren Aufgabe nachgehen, vier Fälle zu klären, bei denen Deutsche in Zürich massiv bedroht worden sind.
Die mutmaßliche Beschäftigungstherapie entpuppt sich als hochbrisante Angelegenheit: Während des Staatsbesuchs zur Einweihung eines schweizerisch-deutschen Nuklearforschungsinstituts fällt Holger Schmitz, Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion, einem Mordanschlag zum Opfer. Thorsten Kühne, Leiter des neuen Instituts,
überlebt leicht verletzt. Delikat: Kühne wurde zuvor Opfer von Sachbeschädigungen mit rassistischem Hintergrund und ist einer der vier Deutschen, die Johanna im Zuge ihrer Ermittlungen aufgesucht hat. Hat die Ablehnung Deutscher in der Schweiz eine neue Dimension erreicht? Oder galt der Anschlag in Wahrheit Kühne, der durch seine neue Position für einige Leute zum Risiko geworden ist?
Nach dem Abitur jobbte er in verschiedenen Bereichen der Musikszene und studierte schließlich Geschichte, Staatsrecht und Politologie. Seit 1998 ist er im Sozialdepartement der Stadt Zürich tätig.
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