Der Roman, in dem sich eine ganze Generation wiedererkannte
Der Weiberroman, eine witzig-melancholische Liebeserklärung an die siebziger und achtziger Jahre und ein „präzises Sittengemälde seiner Zeit“ (Tages-Anzeiger), ist endlich wieder lieferbar.
In den Liebesgeschichten von Gregor Schattschneider porträtiert Matthias Politycki seine Generation. Sofort nach Erscheinen im Sommer 1997 wählten die Kritiker den Weiberroman auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. Es entbrannte eine regelrechte Debatte um die darin porträtierte Generation, die sich damit zum ersten Mal dezidiert von den 68ern absetzte – und das Buch wurde zum Bestseller. Politycki begründete damit seinen Ruf als „eminenter Humorist“ (Reinhard Baumgart
in der Zeit) und „Akrobat der Erinnerung“ (Verena Auffermann in der Süddeutschen Zeitung).
Der »Grandseigneur unserer Literatur« (DerTagesspiegel) zählt zu den renommiertesten Vertretern deutscher Gegenwartsliteratur. Er hat Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte veröffentlicht, darunter den Weiberroman (1997) und den Schelmenroman In 180 Tagen um die Welt (2007). Sein Werk bei Hoffmann und Campe umfasst bislang Das Schweigen am andern Ende des Rüssels (Erzählungen, 2001), Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe. 66 Gedichte (2003), Frauen. Naja. Schwierig. (Hörbuch, 2005), seinen großen Kuba-Roman Herr der Hörner (2005), Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft (Essays, 2007) und zuletzt Die Sekunden danach. 88 Gedichte (2009).
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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