Es ist Sommer 1970, eine Gruppe junger Engländer verbringt ihren Urlaub in Italien.
"Auch Frauen haben ein Recht auf fleischliche Begierde" heißt es, und der 22-jährige Keith Nearing weiß den Feminismus für seine Zwecke zu nutzen. Zwischen seiner treuherzigen Freundin Lily und der scharfen Gloria pendelnd, plant er schon akribisch den nächsten Seitensprung.
Bissig, geistreich und urkomisch rechnet Martin Amis, der Bad Boy der Literatur Englands, mit den Errungenschaften der sexuellen Revolution ab. In seinem Roman erzählt er, was passierte, als man der Libido freien Lauf ließ - und er fragt sich, ob vom Karussell der Lust heute nicht mehr als eine "schwangere Witwe" übrig
geblieben ist.
Von vielen Literaturkritikern wird er als eine der einflußreichsten und innovativsten Stimmen der derzeitigen britischen Literatur gesehen. Martin Amis wird oft in einem Zug mit den Literaten der britischen 80er, Salman Rushdie, Ian McEwan und Julian Barnes genannt. Seine Arbeiten sind stark von der Amerikanischen Literatur beeinflußt, besonders von Philip Roth, John Updike und Saul Bellow. Seine lose Londontriologie beginnt 1984 mit Money: A Suicide Note (Gierig), gefolgt von London Fields 1989 und 1991 von The Information (Information).
Amis schreibt regelmäßig für verschiedene renommierte englischsprachige Zeitungen wie der Sunday Times, The Observer, Times Literary Supplement und der New York Times.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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