»Ein pointierter, literarischer und persönlicher Beitrag zur Debatte um die Banken- und Finanzwelt«
3sat
Während wir in Panik ausbrechen, hektisch nach den Verantwortlichen für den Zusammenbruch dieses aus den Fugen geratenen Schuldensystems fahnden, erklärt uns Margaret Atwood mit faszinierender Klarheit, wie maßgeblich das Konzept der Schuld — im ökonomischen und im moralischen Sinn — unser Denken und Verhalten seit Anbeginn der menschlichen Kultur prägt und bestimmt.
In einer Mischung aus souveräner Lässigkeit und akribisch enzyklopädischem Ansatz verfolgt sie ihr Thema quer durch Zeiten und Disziplinen — mit unwiderstehlichem Witz und beeindruckender Sachkenntnis. Nach
einer so unterhaltsamen wie erhellenden Lektüre entlässt uns diese großartige Erzählerin mit einer zentralen Frage: Was sind wir Menschen einander, was sind wir unserem Planeten schuldig?
Nach dem Studium in Toronto und Harvard lehrte sie an verschiedenen nordamerikanischen Universitäten englische Sprache und Literatur. Ihr umfangreiches Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Kinderbücher und wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Margaret Arwood erhielt mehrere Ehrendoktortitel und unzählige internationale Preise und Auszeichnungen, darunter den höchsten kanadischen Literaturpreis, den Governor General’s Award, den Giller Prize und im Jahr 2000 den Booker Prize. 2005 wurde sie für den ersten Man Booker International Prize nominiert, in diesem Jahr wird sie den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis erhalten.
Margaret Atwood lebt mit ihrer Familie in Toronto.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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