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 24.05.2012         Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchtipps Bestseller   
Lydia Davis - Formen der Verstörung - Erzählungen Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchneuerscheinungen Bestseller Literatur

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Erschienen
08 / 2011
Kurze
Buchvorstellung
(Verlagsinfo)
- Formen der Verstörung - Erzählungen

Lydia Davis wird in den USA gerühmt als »eine unserer originellsten und einflussreichsten Autorinnen«, ...

... eine Erzählerin mit ungewöhnlicher emotionaler Schärfe, formellem Einfallsreichtum und der Fähigkeit, uns genau dort festzuhalten, wo wir uns mental oder seelisch zu entgleiten drohen oder im Kreis gehen.

Mit ihrer vierten Story-Sammlung Varieties of Disturbance, 2007, schrieb sich Lydia Davis endgültig in die Reihe der Klassiker der Moderne ein. Ihre Themen sind überaus vielfältig: von den Irritationen bei der Betrachtung eines Säuglings, über die Vorbereitungen, die Kafka für ein Abendessen mit Milena trifft, bis zur Untersuchung einer Reihe von Briefen einer

Schulklasse aus dem Jahr 1952 an einen kranken Mitschüler. Sowohl alltäglich als auch ungemein überraschend sind diese Geschichten, unterschiedlichst in der Form, von einem sehr trockenen Witz; viele haben nur die Länge eines Satzes.

Wem es in der Literatur um eine Erforschung des Denkens geht, um eine Erkundung unserer Phantasie- und Geistestätigkeiten, um den Imaginationsraum, den jedes Erzählen zu öffnen in der Lage sein sollte, für den sind die Geschichten von Lydia Davis Schatzkammern literarischer Erfindung. Nicht nur, dass sie alltagsneurotische Phantasien und Überlegungen in originellster Weise sprachlich dingfest machen – es sind auch raffinierte Kommentare zum Erzählen selbst, ob sie nun Kafka selbst sprechen lassen, Beckett neuschreiben oder unterschiedliche Proust-Übersetzungen auf ihre Alltagstauglichkeit überprüfen.

Droschl
Festeinband
272 Seiten
€ 22,00
 
Autor / Autorin:
Lydia Davis, »eine der stillen Giganten in der Welt der amerikanischen Literatur« (Los Angeles Times), wurde 1947 in Northampton, Massachusetts, geboren, wuchs dort und in New York (und vorübergehend auch in Graz) auf, lebte längere Zeit in Irland und Frankreich und heute wieder in New York.

In ihrer Zeit in Paris begann sie zu übersetzen, zuerst für den Film und für Kunstgalerien, danach literarische Texte, u. a. von Blanchot, Butor, Jouve und Leiris; letztes Jahr erschien ihre preisgekrönte Neuübersetzung des ersten Bandes von Prousts Recherche.

Ihre Erzählungen und Stories liegen gesammelt vor in den Bänden Break it Down (1986), Almost No Memory (1997, Fast keine Erinnerung, Droschl 2008), Samuel Johnson is Indignant (2002) und Varieties of Disturbance (2007, Droschl 2011) - sowie in den Collected Stories (2009).
1995 erschien ihr Roman The End of the Story (Das Ende der Geschichte, Droschl, 2009).

 
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