Kordon, der meisterhafte Chronist deutscher Geschichte, erzählt den zweiten Teil einer bewegenden Lebensgeschichte:
Das »Krokodil im Nacken« scheint besiegt: Lenz, das Alter ego von Klaus Kordon, lebt nun, nach der Ausreise aus der DDR, im Westen. Wie das Leben auf der Sonnenseite aussieht, erzählt Kordon in vielen Episoden - mit großer Authentizität und viel Gespür für historische Momente.
Darauf haben Manfred Lenz und seine Frau Hannah sehnsüchtig gewartet: Endlich dürfen ihre beiden Kinder in den Westen ausreisen. Nach Stasi-Haft und Kinderheim ist die Familie wieder vereint.
Wie ein Fotoalbum aus Worten erzählt dieser Roman vom Neuanfang im westdeutschen Wirtschaftswunderland.
Anzeige
Von glücklichen Tagen und von Lenz’ Reisen als Exportkaufmann durch Osteuropa und später als Schriftsteller nach Australien und Südamerika. Aber ist er wirklich »auf der Sonnenseite« oder verwechselt man im Westen Demokratie mit Gewinnstreben? Die Zeit des Terrorismus in der BRD verfolgt er mit gemischten Gefühlen, ebenso die Er¬eignisse des Jahres 1989, die zum Untergang seines ehemaligen Staates führen.
Nach dem packenden Zeitpanorama »Krokodil im Nacken« (1943-1973) setzt Kordon mit »Auf der Sonnenseite« (1973-1989) seine bewegende Lebensgeschichte fort - vierzig Jahre unterschiedliches Leben, Denken und Fühlen in Ost und West sind nicht so leicht zu überwinden.
Der Vater blieb im Krieg, die Mutter starb 1956. Er kam ins Kinderheim, später ins Jugendheim. Er studierte Volkswirtschaft. Nach einem Jahr politischer Haft in der DDR zog er in die BRD. Heute lebt er in Berlin.
Als Kaufmann unternahm er viele Reisen ins Ausland (Asien, besonders Indien, Nordafrika, Australien, Südamerika). Seit 1980 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Seine zahlreichen Veröffentlichungen (Erzählungen, Lyrik, Kinder- und Jugendbücher) wurden in viele Sprachen übersetzt und mit namhaften nationalen und internationalen Preisen bedacht.
"Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spaß machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Außenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin
Der autobiographische Roman "Krokodil im Nacken" wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und war für den Deutschen Bücherpreis nominiert. Für sein Gesamtwerk erhielt Klaus Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg.
Martin Amis:
Die schwangere Witwe
Hanser, Festeinband
Shumeet Baluja:
Silicon Jungle
suhrkamp nova, Broschur
Moti Kfir, Ram Oren:
Sylvia Rafael. Mossad Agentin
Arche, Festeinband
Martin Amis:
1999
Rowohlt, Festeinband
Sorj Chalandon:
Die Legende unserer Väter
dtv premium, Broschur
Douglas Coupland:
Eleanor Rigby
Hoffmann und Campe, Festeinband
sf magazin lebt von Werbung. Sie haben keine Berechtigung, diese Site mit eingeschaltetem Ad-Blocker (Werbeblocker) zu surfen!
>>> Mehr Info ...