Mit der ersten vollständigen, überarbeiteten Übersetzung von Die Wespenfabrik wird ein Klassiker der modernen Literatur dem deutschsprachigen Publikum endlich in angemessener Form zugänglich gemacht.
Protagonist Frank Cauldham, 16 Jahre alt, lebt mit seinem wahnsinnigen Vater in einem vereinsamten Haus im schottischen Hochland. Abseits familiärer Behütetheit entwickelt Frank seine eigene Fantasiewelt der Grausamkeiten und der Bestrafungen, eine von Ritualen und Totems bestimmte Gegenrealität. Als sein in eine geschlossene Anstalt abgeschobener Bruder ausbricht, um die Geheimnisse seiner Familie zu lüften, droht Franks Weltentwurf endgültig aus den Fugen zu geraten, hat er doch mittlerweile drei Morde
begangen ...
Iain Banks Debütroman Die Wespenfabrik ist eine wilde, zornige Mischung aus der „Blechtrommel“ und „American Psycho“. Teils psychopathologische Innenansicht eines jugendlichen Killers, teils schwarzhumorige schottische Familiengeschichte, wurde das Buch bei seinem Erscheinen 1984 gleichermaßen bejubelt und bekämpft. Wollten die konservativen Kritiker darin nur eine Gewaltorgie sehen, so erkannte ein sensibleres Publikum das erste Werk einer starken erzählerischen Stimme vom Schlage eines Alasdair Gray oder einer A. L. Kennedy.
1980 schrieb Banks in London seinen ersten Roman Die Wespenfabrik, der 1984 veröffentlicht wurde und mit dem er auf einen Schlag weltberühmt wurde. Seither schreibt Banks regelmäßig Romane und gelegentlich Kurzgeschichten, die in Großbritannien fast alle Bestseller wurden.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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