Helen Simpsons Geschichten sind gnadenlose Bestandsaufnahmen verschiedener weiblicher Lebensentwürfe.
Zwei Frauen, die sich kaum kennen, aber sympathisch finden, treffen sich auf einen Kaffee. Doch da ist auch noch der kleine Ben, der ein Gespräch unmöglich macht. Und so klafft das, was die beiden gern sagen würden, und das, was sie tatsächlich sagen können, immer weiter auseinander.
Eine 17-Jährige, die eigentlich für ihr Abitur lernen müsste, spaziert an einem Frühlingstag durch einen Vorort und schwört sich, nie wie ihre Mutter zu werden. Diese wiederum, eine erfolgreiche Anwältin, macht sich bei der Abendveranstaltung einer Bank Gedanken darüber, welcher der anwesenden Herren
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einen Seitensprung wert sein könnte.
In jeder ihrer Erzählungen, die durch wiederkehrende Figuren miteinander verbunden sind, lässt Helen Simpson die Hauptfigur unvermittelt innehalten, die eigene Situation mit kritischem Blick betrachten und bringt auf diese Weise Unausgesprochenes ans Licht.
Helen Simpson lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in London.
Martin Amis:
Die schwangere Witwe
Hanser, Festeinband
Shumeet Baluja:
Silicon Jungle
suhrkamp nova, Broschur
Moti Kfir, Ram Oren:
Sylvia Rafael. Mossad Agentin
Arche, Festeinband
Martin Amis:
1999
Rowohlt, Festeinband
Sorj Chalandon:
Die Legende unserer Väter
dtv premium, Broschur
Douglas Coupland:
Eleanor Rigby
Hoffmann und Campe, Festeinband
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