Das Deutsche Historische Museum in Berlin – ein »Schuppen voller Plunder«?
Oder ein Ort, der Geschichte sichtbar macht? Mit Sicherheit ein Ort der irritierenden Erscheinungen ...
Eine Museumsangestellte verabschiedet sich auf ungewöhnliche Weise. Ein Besucher findet den Ausgang nicht mehr. Ein dunkler Korridor verweist auf eine verschwundene Welt. Ein Stasi-Leutnant bewacht die eigene Vergangenheit. Adolf Hitler geistert als Ruheloser durch die Räume. Eine Mutter sucht mit ihrem Kind den Himmel. Der Rodin’sche Denker wird in Frage gestellt. Literatur kann ein Museum bereichern. Hier übersteigt die Vorstellungswelt die tatsächliche Welt, und wie spannend, anrührend, aufschlussreich, wie unheimlich dies sein
kann, erfährt man in den sieben Kapiteln dieses Buches. Hartmut Lange überwindet mit seiner Prosa Raum und Zeit und lässt nicht nur die Schatten, die einen solchen Ort bevölkern, lebendig werden, sondern auch die großen rätselhaften Fragen unserer Existenz.
1960 erhielt er eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater in Ostberlin. Von einer Reise nach Jugoslawien kehrte er nicht in die DDR zurück. Er ging nach Westberlin, arbeitete für die Schaubühne am Halleschen Ufer, für die Berliner Staatsbühnen und am Schiller- und am Schlosspark-Theater. Lange schreibt Dramen, Essays und Prosa. 2003 wurde er für sein Werk mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
sf magazin lebt von Werbung. Sie haben keine Berechtigung, diese Site mit eingeschaltetem Ad-Blocker (Werbeblocker) zu surfen!
>>> Mehr Info ...