Swifts preisgekrönter Roman
Es ist ein strahlender Tag, als Henry Crick, Schleusenwärter an einem Fluss in East Anglia, die Leiche eines 16-jährigen Jungen findet. Freddie Parr fiel einem tragischen Unfall zum Opfer, ergeben die Ermittlungen. Tatsächlich hängt sein Tod aber mit Vorgängen um Cricks Sohn Tom und dessen schwangere Freundin zusammen, beide schuldig und unschuldig zugleich ...
Fast vierzig Jahre später wird Tom Crick, Lehrer für Geschichte, seine überraschten Schüler auffordern, Bücher und Hefte beiseitezulegen. Er will ihnen erzählen: von den Marschen, den Cricks und den Atkinsons, einfache Arbeiter die einen, Vertreter der aufstrebenden Bourgeoisie die anderen. Und von
jenem verhängnisvollen Sommertag im Jahre 1943.
Seit seinem Roman >Waterland<, der mit Jeremy Irons verfilmt wurde, zählt er zu den Stars der britischen Gegenwartsliteratur. >Letzte Runde<, wurde 1996 mit dem Man Booker-Prize ausgezeichnet und, hochkarätig besetzt, von Fred Schepisi verfilmt. Swift favorisiert unzuverlässige Erzähler, die den Funktionen der Erinnerung und der Verknüpfung persönlicher Erinnerung mit zeit- und weltgeschichtlichen Ereignissen auf den Grund gehen - das Ergebnis sind psychologisch Glanzstücke von äußerster Raffinesse.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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