Verrückt vor Liebe: der furiose Abschluss der Martin-Schlosser-Trilogie
»Es fließt im Buch die Zeit von damals vorbei, als wäre sie nur einen Wimpernschlag entfernt. Großes Ding!« So urteilte das Bonner Stadtblatt Schnüss über den Jugendroman. Im Liebesroman wächst der Erzähler Martin Schlosser nun über sich hinaus und sorgt damit für den Höhepunkt der ihm gewidmeten Trilogie.
Der Liebesroman ist das dritte Buch über die Erlebnisse des jungen Martin Schlosser: Er beginnt am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 1978 mit einem kühnen Plan zur Eroberung des Herzens einer heißgeliebten Mitschülerin und führt die Leser durch zwei Jahre voller
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Schikanen, Herzensnöte und wachsender Zweifel am Sinn des Lebens in der emsländischen Kleinstadt Meppen und an der Gerechtigkeit einer Oberstufe, in der man Mathe nicht abwählen kann. Martin Schlosser lässt die Leser an all seinen Abenteuern teilhaben, von der Reinigung der Hamsterkäfige über die schreckliche Goldene-Hochzeit-Feier der Großeltern und die noch viel böser endende Silberhochzeitsfeier der Eltern bis hin zu der berechtigten Vorfreude auf eine Zukunft, in der sich alles, alles ändern wird.
Zuletzt erschienen seine Bücher Neidgeschrei. Antisemitismus und Sexualität, Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte und Da mal nachhaken. Näheres über Walter Kempowski. Vom Leben der Familie Schlosser hat er bereits in seinem Briefroman Die Liebenden (2002) und im Kindheitsroman (2004) und der Jugendroman erzählt. Die Bücher wurden von der Kritik gefeiert.
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