
Die Fortsetzung von "Kindheitsroman":
Martin Schlosser, der Held des Kindheits- und Jugendromans, bricht als Dreizehnjähriger in der emsländischen Kleinstadt Meppen zu neuen Abenteuern auf, im leuchtenden Sommer 1975, und sie führen ihn tief hinab in die Gräuel der Pubertät und in den Kampf mit einer Welt, die einfach nicht begreifen will, dass er es gut mit ihr meint: Er möchte für Deutschland Tore schießen und in einer großen Liebe die Erfüllung all seiner Träume finden. Ist das zu viel verlangt? Am Anfang sieht es ganz so aus, und am Ende erst recht …
»O Gott, das müsste jetzt ewig so weitergehen«, seufzte Dieter Hildebrandt in der Zeit, nachdem er Henschels Kindheitsroman gelesen hatte. Ihm und anderen Lesern, die auf eine Fortsetzung harren, kann geholfen werden: Martin Schlosser erzählt mitreißend von den Höhenflügen und Tiefschlägen seines Lebens als Heranwachsender.
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Zuletzt erschienen seine Bücher Neidgeschrei. Antisemitismus und Sexualität, Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte und Da mal nachhaken. Näheres über Walter Kempowski. Vom Leben der Familie Schlosser hat er bereits in seinem Briefroman Die Liebenden (2002) und im Kindheitsroman (2004) erzählt. Beide Bücher wurden von der Kritik gefeiert.
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