»Ein Roman über eine Haltung und ihre anachronistische Kraft. Der Versuch, ein Leben wie einen Rock’n’Roll-Song zu gestalten.«
(Süddeutsche Zeitung)
Matthias, Sohn bayerischer Kleinbauern, kriegt die Tollwut. Der Bauernhof seiner Eltern, in einem toten Winkel zwischen München und Dachau gelegen, wird zwangsversteigert, und das verkraftet er nicht. Mit dem Gewehr geht er auf den neuen Besitzer los und wird schließlich selbst zum Gejagten. Ein dummer Zufall zwingt ihn dazu, in die nahe, ihm verhasste Großstadt auszuweichen. Dort gibt es nichts für ihn. Nur eine offene Rechnung, die es zu begleichen gilt ...
»Ich war dabei, mich in eins der Tiere zu verwandeln, die niemals richtig schlafen.
Ich musste versprechen, nicht wegzulaufen, und bekam noch einen Kuss. Ich war im Paradies gelandet, ich musste nur aufpassen, dass ich nicht zu viel versprach ...«
»Doblers Prosa strahlt eine große, süchtig machende Melancholie aus, sie klingt wie der raue, schmerzvolle Blues aus einem Amerika, das es schon lange nicht mehr gibt, und sie ist ungeheuer komisch.«
(Der Spiegel)
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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