Die Lebensreise einer bemerkenswerten jungen Frau im Jahrhundert der Extreme: ein sensibler, wortmächtiger und bilderreicher Roman.
„Anna kam am 3. Dezember 1909 in Wien zur Welt und war die zweitälteste der vier Töchter des Glasmalermeisters Franz Goetzer.“ Lakonisch beginnt der neue Roman von Erika Pluhar. Er erzählt die Geschichte einer hochbegabten Frau, die zwischen den Weltkriegen an der Wiener Kunstakademie studiert und von einem selbstbestimmten Leben träumt. Doch Annas Auswanderung nach Brasilien, ihre Ehe und vor allem der aufkeimende Nationalsozialismus verhindern für lange Zeit diesen Traum. Einfühlsam beschreibt Pluhar die Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste der jungen Anna, die im Jahrhundert
politischer Extreme aufwächst. Österreich, Brasilien, Deutschland und Polen sind die Stationen ihres Lebens, das einen unerwarteten Verlauf nimmt.
Ein sensibler, wortmächtiger und bilderreicher Roman der großen österreichischen Autorin.
Sie textet und interpretiert Lieder, hat Filme gedreht und Bücher veröffentlicht, darunter "Marisa, Rückblenden auf eine Freundschaft" (1996), "Am Ende des Gartens, Erinnerung an eine Jugend" (1997) und die Romane "Matildas Erfindungen" (1999) und "Ein Fisch lernt fliegen" (2000). "PaarWeise" (2007) war ihr erstes Buch im Residenz Verlag. Seither erschienen ihr Roman "Er" (2008) und ihre gesammelten Lieder "Mehr denn je" (2009) bei Residenz. 2009 erhält Erika Pluhar den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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