Der Roman einer Krise – scharfzüngig und mitfühlend
Eben noch tanzte Eddie im Wohnzimmer mit seiner kleinen Tochter zu einer Elvis-Presley-Platte, als plötzlich ihrem Heim die Zwangsversteigerung droht. Mit nur drei Dollar in der Tasche muss er für seine Familie ums Überleben kämpfen. "Drei Dollar" ist das brillante Porträt eines Mannes, der versucht, auch in schwierigen Zeiten Humor zu bewahren und sich selbst treu zu bleiben.
Drei Dollar, das ist alles, was Eddie noch besitzt – und dabei schien sein Leben doch so perfekt zu sein. Er glaubte an die Möglichkeit, die Welt zum Besseren verändern zu können, und engagierte sich dafür; er war ein glücklicher Familienvater und
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blieb immer standhaft, wenn ihm Amanda, seine große Liebe aus Kindheitstagen, alle neuneinhalb Jahre über den Weg lief. Doch plötzlich taucht sie wieder auf, und das zu einer Zeit, in der Eddie alles zu entgleisen droht …
Voller Mitgefühl, doch nie ohne ein Augenzwinkern erzählt Elliot Perlman die Geschichte eines Idealisten, der sich weigert, seine Seele an den Teufel zu verkaufen. Drei Dollar ist ein mit ironischer Schärfe gezeichnetes Porträt unserer Zeit, in der Geld das Leben regiert.
Von Haus aus Anwalt widmet er sich seit dem Erfolg seines preisgekrönten Debütromans "Drei Dollar" ausschließlich dem Schreiben. Sein literarisches Werk ist vielfach ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, "Sieben Seiten der Wahrheit", der ihm international den Durchbruch bescherte, ist 2008 bei DVA erschienen; der dritte ist in Arbeit.
"Perlman schafft in Drei Dollar gekonnt den Spagat zwischen dem Privaten und dem Politischen, zwischen intellektueller Debatte, Beinahe-Farce und kantiger Zärtlichkeit. Sein Roman entwickelt sich unmerklich zur Studie einer gesamten Generation. Eine traurige, wütende, verstörend witzige Spiegelung unseres gegenwärtigen Daseins."
The Times Literary Supplement
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