Sein Name war Rob Castor. Durchaus möglich, dass Sie von ihm gehört haben.
Als er Mitte zwanzig war, gelangte er zu gewisser Kult-Prominenz, weil er ein Buch mit herrlich düsteren Storys geschrieben hatte. Ein paar Jahre später ermordete er seine Freundin und beging dann Selbstmord …
Jeder in Robs Umfeld ist zutiefst schockiert – allen voran sein Kindheitsfreund Nick, der nun sein gesamtes Kleinstadtleben in Frage stellt. Doch je länger Nick die Ereignisse Revue passieren lässt, umso mehr Zweifel hegt der Leser, ob hier überhaupt die Wahrheit erzählt wird …
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Nach einem längeren Italienaufenthalt als Dozent für amerikanische Literatur schrieb er "Was niemand sah", den ersten Roman, der auf deutsch von ihm erscheint. Presse, Buchhandel und Publikum reagierten begeistert.
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