Endlich ist sie tot. Doch wie beerdigt man eine Rabenmutter?
Und ist ihr Ende die von Patrick erhoffte Befreiung? In diesem brillanten Roman beweist Edward St Aubyn einmal mehr seine überragende literarische Meisterschaft.
Die Ex-Multimillionärin Eleanor Melrose hat es hinter sich. Während Verwandte, Freunde und Feinde zu ihrer Beerdigung eintreffen, um sich ein letztes Mal das Maul zu zerreißen, stellt ihr Sohn Patrick enttäuscht fest, dass dieser Tod ihm nicht die erhoffte, prompte Erlösung bringt. Aber auf der Party nach dem Gottesdienst, in dem Geschwirr von Stimmen, Tellerklappern und Gelächter, auf dem Stromschnellen und in den Untiefen der Gespräche, spürt er, wie er plötzlich in
neues Fahrwasser gerät …
»Zu guter Letzt« ist der brillante Kulminationspunkt der Melrose-Saga – einer der stärksten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Trauma Familie, die je geschrieben wurde. Und auch dieser abschließende Roman ist wieder ein Meisterwerk, eine funkelnde schwarze Komödie voller tiefer emotionaler Wahrheit.
»Zu guter Letzt« ist der Abschluss der Melrose-Saga: Ihr Anfang, »Schöne Verhältnisse«, ist auch das Buch, mit dem St Aubyn hierzulande über Nacht bekannt wurde; es folgten »Schlechte Neuigkeiten«, »Nette Aussichten« und »Muttermilch«. Außerdem liegt von Edward St Aubyn auf Deutsch der Roman »Ausweg« vor.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
sf magazin lebt von Werbung. Sie haben keine Berechtigung, diese Site mit eingeschaltetem Ad-Blocker (Werbeblocker) zu surfen!
>>> Mehr Info ...