Wie verbringt man seine verbleibende Zeit, wenn einem das Ende vor Augen steht?
Mit dieser Frage sieht sich der erfolgreiche Drehbuchautor Charlie konfrontiert, als er erfährt, dass er nur noch sechs Monate zu leben hat. Er beschließt, sich in einem südfranzösischen Casino seiner gesamten Barschaft zu entledigen und ein Buch zu schreiben – ausgerechnet über Bewusstsein und Tod. Im Casino trifft er die spielsüchtige Angélique, die ihm fortan als Muse dienen soll. Bei Edward St Aubyn werden letzte Fragen als umwerfend geistreiche Satire gestellt. Sein Erzählen vereint Gegensätze. Es ist ironisch und ehrlich. Traurig und heiter. Sarkastisch und sensibel. Man kann und will sich der obsessiven
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Selbstreflexion seines Helden Charlie nicht entziehen.
Bei DuMont erschienen seine Romane ›Schöne Verhältnisse‹, ›Schlechte Neuigkeiten‹ und ›Nette Aussichten‹. ›Muttermilch‹ stand auf der Shortlist des Booker Prize, gewann den Prix Femina sowie den Southbank Award und wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt.
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