Ein Mann trifft seine tote Geliebte zum Rendezvous, eine Kammerzofe steht ihrer Herrin noch nach ihrem Tod zu Diensten und eine grausam ermordete Ehefrau findet keine Ruhe.
Edith Whartons Gespenstergeschichten entführen den Leser in die Welt des Unheimlichen, des Alptraums und des Überwirklichen
Sie wuchs in gehobenen Kreisen auf und genoß eine hervorragende Ausbildung. Später unterwarf Wharton in ihren Werken die feine Gesellschaft immer wieder strenger Kritik. Große Teile ihrer Kindheit verbrachte sie in Frankreich, Deutschland und Italien. 1907 siedelte Wharton nach Paris über, wo sie eine Zeit sexueller Befreiung erlebte. In Paris widmete sie sich intensiv der Schriftstellerei; sie schrieb Romane, Erzählungen und Reiseberichte. Während des Ersten Weltkrieges schrieb sie Kriegsberichte für amerikanische Zeitungen und engagierte sich in Flüchtlingslagern. 1921 reiste sie zum letzen Mal in die USA, um den Pulitzerpreis für Age of Innocence (1920) entgegenzunehmen. Den Rest ihres Lebens verbrachte Wharton in Frankreich, wo sie Freundschaften u.a. mit Hemingway und Roosevelt pflegte.
Sie starb am 11. August 1937 bei Paris.
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