Der neue Roman der Nobelpreisträgerin – erstmals im Taschenbuch
In einer wilden Küstenlandschaft lebt eine Gemeinschaft von Frauen. Männer kennt man bei ihrem Volk nicht, die Kinder – allesamt weiblich – werden nach den Zyklen des Mondes zur Welt gebracht. Als eines Tages ein Junge geboren wird, überlassen die Frauen ihn den Möwen und dem Meer.
Doch dem ersten Jungen folgt ein zweiter, und danach kommen immer mehr. Irgendwann begreift das Volk der Frauen, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handeln kann. Und von da an ist die Harmonie der Gemeinschaft in Gefahr …
„Mutig, originell, provozierend … und immer wieder verblüffend!“
The Independent
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1950 veröffentlichte sie dort ihren ersten Roman und kam 1953 mit "Eine afrikanische Tragödie" zu Weltruhm. In Deutschland hatte sie ihren großen Durchbruch 1978 mit der Veröffentlichung von "Das goldene Notizbuch", das seitdem zu ihrem Hauptwerk gezählt wird. Heute ist Doris Lessing eine der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart, ihr umfangreiches Werk umfaßt Lyrik, Prosa und autobiographische Schriften. Im Oktober 2007 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
"Doris Lessings besondere Kunst besteht darin, dass sie ihre Leser auch dann zu fesseln weiß, wenn sie von Menschen, Umständen und Taten erzählt, die unserem eigenen Erfahrungsbereich entrückt sind. Sie ist sozusagen eine literarische Dolmetscherin, die die Verständigung zwischen dem Alltäglichen und dem besonderen, dem Gewohnten und dem Exotischen möglich macht."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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