In ihrem Space-Fiction-Zyklus vereint Lessing Wissenschaft und Mystik, Analyse und Fabel, Utopie und Vernunft.
Im vierten Band des Romanzyklus Canopus im Argos: Archive erzählt Doris Lessing von einem entlegenen Außenposten des canopäischen Imperiums. Eine neue Eiszeit bedroht den bislang wohlhabenden und mit mildem Klima gesegneten Planet 8. Als die ersten Schneeflocken fallen und der Kampf ums Überleben beginnt, stehen die Bewohner vor einer großen Aufgabe: Es soll ein Repräsentant geschaffen werden, der das Wesen der gesamten Bevölkerung von Planet 8 verkörpert und für die Nachwelt bewahrt.
»Atemberaubend, wie Doris Lessing von der Kälte erzählt. In jener Eiszeit erkennt man
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unschwer eine Metapher für unsere Zeit.«
The Guardian
»Eine große Autorin, eine radikale Humanistin.«
Die Zeit
Mit dreißig Jahren kam sie nach London und veröffentlichte dort 1950 ihren ersten Roman. Ihr umfangreiches literarisches Werk macht sie zu einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen. 2007 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Im Hoffmann und Campe Verlag erschienen seit 1988 zahlreiche Werke, u. a. Das fünfte Kind (1988), Ein süßer Traum (2003), die Erzählungen Ein Kind der Liebe (2004) und ihr Roman, Die Kluft (2007). Im Rahmen der Werkauswahl erschienen bisher Das goldene Notizbuch, Unter der Haut, Schritte im Schatten und Afrikanische Tragödie.
Doris Lessing erhielt am 11. Oktober 2007 den Nobelpreis für Literatur.
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