In der ehemals reichen Kaufmannsmetropole Hamburg werden Kirchen in Eventagenturen umgebaut.
Die legendäre Kammfabrik im Süden Hamburgs wird von chinesischen Investoren übernommen und von Bürokraten abgewickelt. Skrupellose Manager des Verfalls frönen ihrer Überspanntheit in elitären Salons, vereinsamte Individualisten suchen nach Sinn und Wert. Christian Schüle erzählt die Geschichte zweier Männer, die in dieser Welt treiben und von ihr getrieben werden: Charlie Spengler, ein gefeuerter Fabrikdirektor, der zur Gallionsfigur einer Arbeiterrebellion wird. Und JanPhilipp Hertz, ein Jungunternehmer, der auf den Stoßwellen des Umbruchs dem allgemeinen Verhängnis seiner Stadt
entgegensurft: »Well performed, Jungfuchs. At the end of the day machen wir sie alle platt.«
Ein Land im Spannungsfeld von Ökonomie und Dekadenz, Spiritualität und Schuld: »Das Ende unserer Tage« ist der tiefgründige Roman einer unaufhaltsamen Katastrophe und eine rasante Höllenfahrt quer durch die westliche Gesellschaft.
Seine Reportagen und Feuilletons wurden mehrfach ausgezeichnet. Christian Schüle schreibt u. a. für »Die Zeit« und den »Spiegel«. 2006 erschienen von ihm der Essay »Deutschlandvermessung« und das reiseliterarische Buch »Türkeireise« .
Markus Stromiedel:
Die Kuppel
Droemer, Broschur
John Ringo:
Planetenkrieg – Feindliche Übernahme
Heyne, Broschur
Ian Whates:
Geisterjagd
Heyne, Broschur
Ernest Cline:
Ready Player One
Crown, Festeinband
John M. Cusick:
Girl Parts - Auf Liebe programmiert
Baumhaus, Festeinband
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