Ein Junge wächst während der Nachkriegsjahre im oberbayerischen Hausen auf.
Die Mutter aus gutem Berliner Hause, der Vater ein Taugenichts mit Nazivergangenheit, und nur langsam kommt der Junge dahinter, was sein Vater wirklich getan hat. Im Dorf hat er nur einen Vertrauten, den Knecht Veit. Keiner kennt ihn wirklich, aber er hat eine große Geschichte: Er war in Amerika.
Bernd Schroeders Roman erzählt von der Beengtheit der ländlichen Idylle und dem Wunsch nach dem Aufbruch in eine neue Welt. Er schafft ein Gesellschaftsbild der Nachkriegszeit, das einen ganz anderen Blick auf Schuld und Sühne wirft.
Er wurde 1992 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen Die Madonnina (Roman, 2001), Rudernde Hunde (mit Elke Heidenreich, Geschichten, 2002) Mutter & Sohn (Roman, 2004) und Hau (Roman, 2006).
Er ist Mitglied des PEN und lebt in Köln.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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