Anka lebt mit einem älteren Mann.
Gregor ist wohlhabend, bürgerlich, im Berliner Kunstbetrieb etabliert. Anka selbst hat nichts. Auch keinen Ehrgeiz. Unterwegs in der Nacht vergißt Anka ihren gemütlichen goldenen Käfig. Für Bars und Clubs ist Anka zu alt. Doch als „Generalin der Nacht“ kann sie überleben: ohne Verantwortung für den Augenblick, ohne die Pflicht zu beichten. Sie sieht die anderen Erwachsenen um sich herum: die Arrivierten, die Angekommenen. Denen hält Anka ihre eigenen Lügen vors Gesicht, weshalb sie nicht alle mögen. Sie schläft mit Männern, vergleicht sich mit Frauen. Sie trifft auf einen Freund Gregors, doch der ist verheiratet. Sie flüchtet in eine
unterkühlte Jetset-Verbindung. Bis sie endlich so weit ist, aus allem auszubrechen.
Zu wem gehört Anka? Und wohin? Auf jeden Fall in die Nacht. Ein Roman über den Versuch des Erwachsenwerdens und die Illusion, es wäre zu schaffen.
Seit einem Jahr lebt sie in Los Angeles, in ihrem Rolling-Stone-Blog von der Westküste versucht sie als „Miss Thompson“ Amerika aus der Perspektive von Hunter S. Thompson zu sehen.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
sf magazin lebt von Werbung. Sie haben keine Berechtigung, diese Site mit eingeschaltetem Ad-Blocker (Werbeblocker) zu surfen!
>>> Mehr Info ...