In der Ortlosigkeit eines Flughafens kreuzen sich die Lebenslinien dreier Menschen.
Eine erschöpfte Magazinphotographin gerät vor dem Riffaquarium der Transithalle in den Schwindel fragmentierter Reisebilder aus Afrika und Asien. Sie empfindet eine seltsame Nähe zu dem Mann, der hier die stillen Tiere pflegt wie seine Kinder. Während sich zwischen den beiden eine verschwiegene Liebe entwickelt, geht nebenan im Raucherfoyer eine Ehe zu Ende.
Variiert werden im Wendekreis der Fische die Muster von Sehnsucht, Einsamkeit und Paarung …
Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin. „Flughafenfische“ ist nach „Nahe Tage“ ihr zweiter Roman.
Sie lebt in Sent, Graubünden.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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