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 17.05.2012         Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchtipps Bestseller   
Andrzej Stasiuk - Hinter der Blechwand Neue Bücher Romane Krimis Thriller Buchneuerscheinungen Bestseller Literatur

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Erschienen
10 / 2011
Kurze
Buchvorstellung
(Verlagsinfo)
- Hinter der Blechwand

In einem alten Lieferwagen klappern Wladek und Pawel die Märkte und Basare Südosteuropas ab.

Bis vor kurzem sind sie ihre Second-Hand-Klamotten aus »Paris-London-New York« ohne Probleme losgeworden. Doch neuerdings tauchen zwischen Blech, Beton und schmutzigen Glasscheiben farbenfrohe Häuserblocks auf: malerische Hieroglyphen preisen Textilien aus China zu Dumpingpreisen an. Als Wladek sich in die Kartenverkäuferin eines slowakischen Wanderrummels verliebt, werden die beiden Freunde unversehens in das kriminelle Treiben von Menschenschmugglern hineingezogen. Was wie eine melancholisch-meditative road novel begann, entwickelt sich zu einer rasanten Verfolgungsgeschichte, in der es nicht mehr um gefälschte

chinesische Westwaren, sondern um Leben und Tod geht.

Andrzej Stasiuk hat einen Roman der Gegenwart und der Zukunft geschrieben – wie die Globalisierung über den Osten hereinbricht und ihn verwandelt. Szenen von verstörender Grausamkeit, Episoden von inständiger Zartheit, ein Abgesang auf den europäischen Kontinent: in dieser Melange liegt der Reiz seines neuen Buches. Die meisterhaft gezeichneten Landschaften im Abendlicht der Geschichte bilden den Hintergrund einer Erzählung vom materiellen und moralischen Zusammenbruch einer ganzen Lebenswelt.

Suhrkamp
Festeinband
349 Seiten
€ 22,90
 
Autor / Autorin:
Andrzej Stasiuk, der in Polen als wichtigster jüngerer Gegenwartsautor gilt, wurde 1960 in Warschau geboren, debütierte 1992 mit dem Erzählband "Mury Hebronu" (Die Mauer von Hebron), in dem er über seine Gewalterfahrung im Gefängnis schreibt. Stasiuk wurde 1980 zur Armee eingezogen, desertierte nach neun Monaten und verbüßte seine Strafe in Militär- und Zivilgefängnissen. 1986 zog er nach Czarne, ein Bergdorf in den Beskiden.
Er ist freier Mitarbeiter bei der Zeitschrift "Czas Kultury" und bei der Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny". 1994 erschienen "Wiersze milosne i nie" (Nicht nur Liebesgedichte), 1995 "Opowiesci Galicyjskie" (Galizische Erzählungen) und "Bialy Kruk" (Der weiße Rabe; 1998 bei Rowohlt Berlin), 1996 der Erzählband "Przez rzeke" (Über den Fluss; diesem Band ist "Die Reise" entnommen) und 1997 "Dukla".
In seinem eigenen Verlag "Czarne" brachte er eine Sammlung mit Texten von Zygmund Haupt (1907-1975) heraus und leitete dadurch die Wiederentdeckung dieses in die USA emigrierten Autors ein, der als Meister der literarischen Reportage gilt.

2002 erhält er den von den Partnerstädten Thorn(Polen) und Göttingen gemeinsam gestifteten Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis. Den literarischen Jahrespreis Nike erhielt Andrzej Stasiuk 2005 für sein Buch Unterwegs nach Babadag.

 
 
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