Der schöne Schein der guten Gesellschaft
Nach seinem gefeierten Erzählungsband Zehn offenbart Andrej Longo in seinem erfolgreichen neuen Roman die Allgegenwart des Verbrechens in einer der schönsten Städte der Welt: Neapel.
Acanfora, ein naiver junger Polizist, findet in einem vornehmen Stadtviertel Neapels eine Leiche: ein Mädchen, so alt wie er selbst, mit einer Wunde auf der Stirn und nackten Füßen. Bislang war er leidenschaftslos und angepasst, wollte vor allem wenig Aufsehen erregen, doch dieses Ereignis reißt ihn aus seiner Lethargie: Acanfora verbeißt sich in den Fall, er legt sich mit den Etablierten und Wohlhabenden an, er erkennt, wie sehr alles um ihn herum von kriminellen Strukturen
beherrscht wird. Und am Ende, als sich die überraschende Lösung offenbart, ist für ihn nichts mehr, wie es war.
Wie in seinem preisgekrönten Erzählungsband Zehn erzählt Andrej Longo auch in Sarahs Mörder von den Bewohnern einer Stadt, in der das Verbrechen regiert. In wenigen, brütend heißen Hochsommertagen entfaltet sich die Geschichte eines Erwachens – und ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der zugleich eine Hommage an Neapel ist.
Gewinner des Premio Vittorini 2008, Premio Bagutta 2008, Premio Bergamo 2008, Premio Cala di Volpe 2008 und Premio Chiara 2008. Nominiert für den Premio Comisso, Premio Alassio und Premio Bancarella.
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