Liz ist ein eigenartiges Wesen: intelligent, begabt, witzig, kleptoman und an moralischen Konventionen insgesamt nur mäßig interessiert.
Eine Außenseiterin, ein junges Mädchen auf der Suche nach Liebe, wie sie in ihrem geordneten, aber kühlen Elternhaus nicht vorkommt.Gerade fünfzehn, probiert sie in Slip und Hemdchen die Zobelkreationen eines Pelzhändlers, schläft mit ihrem viel älteren Englischlehrer, der sich dafür Gesundheit, Ehe und Reputation ruiniert. Sie begreift, auch wenn sie ihre große Liebe erst viel später trifft: durch Liebe erfinden wir uns selbst. Ein Prozess, der für Amy Blooms Figuren allerdings nicht selten Lebenskatastrophen von verheerendem Ausmaß
erschafft.
Ihr Erzählungsband ›Liebe ist ein seltsames Kind‹ wurde für den National Book Award nominiert. Bloom arbeitet als Journalistin und lehrt Creative Writing an der Yale University.
Sie lebt mit ihren drei Kindern in Connecticut.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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