Die beiden letzten Juden von Kabul - und wie sie ihre Leidenschaft fürs Leben wiederentdecken
Simon und Alfred sind die letzten beiden Juden in Kabul, und sie mögen sich nicht. Sie haben sich miteinander arrangiert, um wenigstens im bescheidenen Maße die jüdischen Feste und Riten aufrecht zu erhalten. Von den zehn Juden, die es für eine Synagoge braucht, muss man sich die fehlenden acht dann einfach vorstellen. So sind sie über die Jahre ein wenig kauzig geworden.
Erst als die junge Afghanin Naema, die von einem amerikanischen Journalisten geschwängert wurde, Alfreds Hilfe sucht, bricht auch bei ihnen wieder Leidenschaft in ihr Leben, und voller Aktionismus versuchen sie, Naema zu retten.
Sie war Fernsehredakteurin, Drehbuch- und Theaterautorin. Ihr Theaterstück "Le vieux juif blonde" war ein riesiger Erfolg in Frankreich, ihr Roman "Die Geisterstraße" ist in über 10 Sprachen übersetzt. Bei Luchterhand sind außerdem die Romane "Der Gesang der Zikaden" und "Bin das ich, die du liebst?" erschienen.
Pierre Wazem, Tom Tirabosco:
Im Dunkeln
Avant-Verlag, Broschur
Toine Heijmans:
Irrfahrt
Arche, Festeinband
Virginie Despentes:
Apokalypse Baby
Berlin Verlag, Festeinband
Florian Scheibe:
Weiße Stunde
Luftschacht, Festeinband
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